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Zahnarzt


Bei den Zahnärzten gibt es folgende Unterscheidungen:

  • Vertragszahnärzte: das sind Zahnärzte, die mit der SVA einen Vertrag haben.
  • Wahlzahnärzte: das sind Zahnärzte ohne Vertrag mit der SVA.

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Leistungen und Selbstbehalt

Ein Zahnarzt führt folgende Behandlungen durch:

  • Konservierende Zahnbehandlung, um die Zähne zu erhalten (z.B. die Plombierung)
  • Chirurgische Zahnbehandlung (z.B. Operationen wie Zahn- oder Wurzelentfernung)
  • Kieferregulierung (z.B. Zahnspangen)
  • Festsitzender Zahnersatz (z.B. Stiftzähne, Brücken und Kronen)
  • Abnehmbarer Zahnersatz (z.B. Zahnprothesen aus Metall oder Kunstharz)
  • Mundhygiene

Bei konservierender und chirurgischer Zahnbehandlung gelten bezüglich Kostenbeteiligung des Versicherten dieselben Regelungen wie bei anderen Ärzten.

Ein Sachleistungsberechtigter muss beim Zahnarzt mit SVA-Vertrag nur die e-card vorzeigen und nichts bezahlen. Im Nachhinein wird ihm ein 20-prozentiger Kostenanteil verrechnet. Beim Zahnarzt ohne SVA-Vertrag (Wahlarzt) zahlt er die Rechnung selber und reicht diese bei der SVA ein. Er erhält dann maximal den Betrag, den die SVA an einen Vertrags-Zahnarzt bezahlt hätte, ersetzt. Davon abgezogen wird der 20-prozentige Kostenanteil.

Ein Geldleistungsberechtigter zahlt sowohl beim Zahnarzt mit SVA-Vertrag als auch beim Zahnarzt ohne SVA-Vertrag die Rechnung selbst und reicht diese dann ebenfalls bei seiner SVA-Landesstelle ein. Er erhält als Kostenersatz je nach Leistung einen Vergütungstarif laut Satzung - maximal aber 80 Prozent der tatsächlichen Kosten.

Bei der Kieferregulierung gilt folgende Regelung: Die SVA vergütet bei medizinischer Notwendigkeit der Zahnspange pro Behandlungsjahr einen Betrag von  456,50 € bei einer abnehmbaren Zahnspange und 610,45 € bei einer festsitzenden Zahnspange. Maximal aber nur 50 Prozent der Kosten. Dies gilt für Kinder und Erwachsene. Ab Juli 2015 ist für Kinder bis zum 18. Geburtstag die Zahnspange bei erheblicher Zahn- oder Kieferfeststellung kostenlos.

Beim festsitzenden Zahnersatz wird pro Brücke, Stiftzahn oder Krone ein Betrag von 100 € vergütet.

Beim abnehmbaren Zahnersatz gilt folgendes:

Für die Neuherstellung von Metallgerüstprothesen, Verblend-Metall-Keramikkronen und Vollmetallkronen an Klammerzähnen sowie für die nötigen Reparaturen beträgt die Zuzahlung 50 Prozent.

Die Zuzahlung ist beim Zahnarzt (Dentisten) vor Beginn der Behandlung zu entrichten. Lediglich bei Reparaturen wird der erhöhte Selbstbehalt nachträglich vorgeschrieben beziehungsweise von der Pension einbehalten. Ansonsten sind 20 Prozent Selbstbehalt zu begleichen. 

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Halbierung des Kostenanteils (Selbstbehalts)

Bei Leistungen, für die ein 20-prozentiger Selbstbehalt zu zahlen ist, besteht die Möglichkeit, diesen von 20 Prozent auf 10 Prozent zu halbieren. Bei Geldleistungsberechtigten kann der rückvergütete Betrag um 10 Prozent erhöht werden. In beiden Fällen müssen Sie an unserem Programm "Selbständig Gesund" teilnehmen und fünf individuelle Gesundheitsziele erreichen. Die Halbierung des Selbstbehalts gilt nicht für Leistungen, für die ein 50-prozentiger Kostenanteil vorgesehen ist.

Info

Wussten Sie schon?


Für Mundhygiene gibt es ab sofort einmal jährlich einen Zuschuss von 30 €.
Paradontalbehandlungen werden zweimal jährlich mit 40 € bezuschusst.

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Zahnspange
ohne Kostenanteil (Selbstbehalt)

Alle Informationen zur kostenlosen Zahnspange für Kinder und Jugendliche finden Sie hier.