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Wochengeld und Betriebshilfe


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Wer hat Anspruch auf Betriebshilfe oder Wochengeld?

  • Sie als Mutter, wenn Sie aufgrund Ihrer selbständigen Tätigkeit in der gewerblichen Krankenversicherung pflichtversichert sind.
  • Ihr Anspruch auf Wochengeld besteht auch dann, wenn Sie für den Zeitraum des Mutterschutzes die selbständige Tätigkeit unterbrochen oder das Gewerbe ruhend gemeldet haben.
    Nähere Informationen finden Sie hier.
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Wie lange haben Sie Anspruch auf Betriebshilfe oder Wochengeld?

  • Für die Dauer der letzten acht Wochen vor der Entbindung,
  • für den Entbindungstag selbst,
  • für die ersten acht Wochen nach der Entbindung,
  • bei Mehrlingsgeburt, Frühgeburt oder Kaiserschnitt: für zwölf Wochen nach der Entbindung
  • bei Vorliegen eines vorzeitigen Beschäftigungsverbots: ab dem Zeitpunkt der amtsärztlichen Bestätigung; als auch für den Zeitraum eines Beschäftigungsverbotes nach § 13a Abs. 5 Tabakgesetz ("Werdende Mütter dürfen in Räumen, in denen sie der Einwirkung von Tabakrauch ausgesetzt sind, nicht arbeiten")
  • bei Entbindung vor dem voraussichtlichen Geburtstermin: die Frist verlängert sich nach der Entbindung im Ausmaß der Verkürzung, aber nur bis maximal 16 Wochen.
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Wie hoch ist das Wochengeld?

Das Wochengeld beträgt pro Tag EUR 52,69.

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Wie funktioniert die Betriebshilfe?

Statt des Wochengeldes haben Sie die Möglichkeit eine Betriebshilfe in Anspruch zu nehmen. Dabei handelt es sich um eine Person, die Sie in Ihrem Betrieb während der Abwesenheit ersetzt.

Wir haben in mehreren Bundesländern Verträge mit entsprechenden Vereinen abgeschlossen. Eine Liste von Betriebshilfevereinen finden Sie hier.

Wenn Sie eine Betriebshilfe in Anspruch nehmen wollen, stellen Sie bitte direkt beim Verein einen Antrag. Wir übernehmen die Kosten für die Betriebshilfe.

Info

Bitte beachten Sie: Nehmen Sie die Betriebshilfe in Anspruch, ist die Zahlung von Wochengeld ausgeschlossen.