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Voraussetzungen und Umfang


Wenn Sie auch nach dem Wegfall Ihrer Pflichtversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) krankenversichert sein möchten, können Sie – für sich und Ihre auch bisher mitversicherten Angehörigen – die Weiterversicherung in der Krankenversicherung beantragen. 

Auch nach dem Tod eines Versicherten oder nach Schei­dung kann die Weiterversicherung in der Krankenversicherung von den „mitversicherten” Hinterbliebenen oder vom Ehe­partner fortgesetzt oder neu beantragt werden.

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Voraussetzungen

Die Grundvoraussetzungen für die Weiterversicherung in der Krankenversicherung sind, dass Sie

  • aus der Pflichtversicherung nach dem GSVG ausscheiden
  • weder in Österreich noch in einem anderen EWR-Staat pflichtkrankenversichert sind
  • Ihren Wohnsitz in Österreich oder in einem anderen EWR-Staat haben
  • in einem anderen EWR-Staat auch nicht freiwillig krankenversichert sind sowie
  • die Vorversicherungszeit erfüllen
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Vorversicherungszeit

Sie ist erfüllt, wenn Sie in den zwölf Monaten vor Ihrem Ausscheiden aus der GSVG-Krankenversicherung mindestens 26 Wochen oder unmittelbar vorher mindestens sechs Wochen pflichtkrankenversichert waren.

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Antragsfrist

Wir verständigen Sie, wenn Ihre GSVG-Krankenversicherung endet und informieren Sie dabei auch über die Möglichkeit der Weiterversicherung. Einen Antrag auf Weiterversicherung müssen Sie innerhalb von sechs Monaten ab dem Tag der Zustellung unserer Verständigung stellen. 

Für Hinterbliebene beginnt die Antragsfrist mit dem Tag nach dem Tod des Versicherten und für den geschiedenen Ehepartner mit dem Tag der rechtsgültigen gerichtlichen Entscheidung über die Auflösung der Ehe.

Den Antrag auf Weiterversicherung in der Krankenversicherung (siehe Linkbox rechts) schicken Sie bitte an das VersicherungsService Ihrer SVA-Landesstelle.

Tipp

Bitte beachten Sie: Beiträge zur Weiterversicherung in der Krankenversicherung sind als Sonderausgaben in voller Höhe steuerlich absetzbar.