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Unterbrechung bei Mutterschutz


Frauen haben seit 1. Juli 2013 die Möglichkeit, im Zeitraum des Mutterschutzes Ihre selbständige Erwerbstätigkeit zu unterbrechen und Ihr Gewerbe oder Ihre Berufsbefugnis bei ihrer Interessenvertretung ruhend zu melden.

Sieht das Berufsrecht keine Ruhendmeldungen vor, melden Sie die Unterbrechung Ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit direkt Ihrer SVA-Landesstelle. Das dafür vorgesehene Formular finden Sie in der Linkbox.

Die Ruhendmeldung bewirkt eine Ausnahme von der Pflichtversicherung bei der SVA und der Beitragspflicht. Die Ausnahme dauert bei rechtzeitiger Meldung vier Monate. Sie kann sich aber auch verkürzen - zum Beispiel im Fall einer verspätet eingelangten Unterbrechungsmeldung oder der vorzeitigen Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit. Bei einem ärztlich bestätigten vorzeitigen Beschäftigungsverbot kann sich die Dauer der Ausnahme auch über vier Monate hinaus verlängern.

Während der Unterbrechung bekommen Sie Wochengeld. Daher besteht eine Teilversicherung in der Pensionsversicherung, wenn in diesem Zeitraum keine andere gesetzliche Pensionsversicherung aufrecht ist. Dadurch vermeiden Sie pensionsrechtliche Nachteile, in dem Sie zum Beispiel weiterhin Versicherungszeiten in der Pensionsversicherung erwerben.

Auch in der Krankenversicherung haben Sie in diesem Zeitraum weiterhin einen Anspruch auf Leistungen. Um Anspruch auf Wochengeld zu haben, müssen Sie zu Beginn der Ausnahme mindestens sechs Monate in der Krankenversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) pflichtversichert gewesen sein.

Info

Bitte beachten Sie: Diese Ausnahme ist nur möglich, wenn Sie bis dahin eine aufrechte Pflicht- oder Selbstversicherung in der Krankenversicherung nach dem GSVG haben!

Hier haben wir mehr Informationen zum Wochengeld und Betriebshilfe für Sie zusammengefasst.