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Schwerarbeitspension


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„Schwerarbeit“ - Definition und Berufsliste

Der Begriff „Schwerarbeit“ bezeichnet Tätigkeiten, die unter körperlich oder psychisch besonders belastenden Bedingungen erbracht werden (z. B. Schicht- / Wechseldienst, schwere körperliche Arbeit). Die Berufsliste - siehe Infobox rechts - enthält Berufe mit schwerer körperlicher Arbeit.

Versicherte mit mindestens 444 Versicherungsmonaten können ihre Schwerarbeitszeiten beim zuständigen Pensionsversicherungsträger per Bescheid feststellen lassen. Den Antrag können Sie frühestens drei Jahre vor einem möglichen Pensionsantritt wegen Schwerarbeit stellen. Sie finden Ihn in der Infobox rechts.

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Alter

Ein Pensionsantritt ist ab Vollendung des 60. Lebensjahres möglich.

Für Frauen kommt die Schwerarbeitspension erst ab dem Jahr 2024 in Betracht. Vorher können Frauen mit Vollendung des 60. Lebensjahres die Alterspension oder eine vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer in Anspruch nehmen.

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Voraussetzungen

  • Sie haben Schwerarbeit geleistet.
  • Sie erfüllen die Mindestversicherungszeit von 540 Versicherungsmonaten, davon mindestens 120 Schwerarbeitsmonate innerhalb der vergangenen 240 Kalendermonate. Versicherungsmonate erwerben Sie aufgrund einer Erwerbstätigkeit oder einer freiwilligen Versicherung sowie für bestimmte Zeiten, für die Sie selbst keine Beiträge leisten (z. B. Kindererziehungszeiten, Präsenz- und Zivildienstzeiten, Zeiten des Arbeitslosengeldbezugs).
  • Sie sind nicht in der Pensionsversicherung pflichtversichert
  • Sie gehen keiner sonstigen selbstständigen oder unselbstständigen Erwerbstätigkeit mit einem monatlichen Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze von EUR 415,72 (nach dem BSVG mehr als EUR 2.400,00 Einheitswert) nach. Sie erhalten keinen monatlichen Bezug aus einem öffentlichen Mandat (z. B. Bürgermeister) über EUR 4.256,27