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Alterspension


Regelalterspension

Neben dem Bezug einer Alterspension können Sie jede Erwerbstätigkeit ausüben. Für die dafür geleisteten Pensionsbeiträge gebührt ein besonderer Höherversicherungsbetrag als Zuschlag zur Pension. Dieser Betrag gilt ab dem Kalenderjahr, das dem Kalenderjahr der Aufnahme der Erwerbstätigkeit folgt. Für jedes weitere Kalenderjahr der Erwerbstätigkeit wird der besondere Höherversicherungsbetrag im Folgejahr neu berechnet.  

Vorzeitige Alterspensionen, Korridorpension und Schwerarbeitspension

Eine vorzeitige Alterspension, Korridorpension oder Schwerarbeitspension fällt für den Zeitraum weg, in dem Sie vor Erreichen des Regelpensionsalters neben dem Pensionsbezug eine Erwerbstätigkeit ausüben.

Ausgenommen davon sind Sie, wenn

  • eine Pflichtversicherung nach dem BSVG bei einer bäuerlichen Tätigkeit mit einem Einheitswert des Betriebes bis EUR 2.400,00 besteht.
  • Ihre Einkünfte aus einer unselbständigen Beschäftigung bzw. einer nicht versicherungspflichtigen, selbständigen Erwerbstätigkeit nicht höher sind als die Geringfügigkeitsgrenze nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) (EUR 415,72).
  • Ihre Bezüge als öffentlicher Mandatar (z. B. Bürgermeister) den monatlichen Grenzbetrag von EUR 4.256,27 nicht übersteigen.

Bei Beendigung der Erwerbstätigkeit lebt die ursprüngliche Pension wieder auf. Mit Vollendung des 60. (Frauen) bzw. 65. (Männer) Lebensjahres wird die Pension in eine Alterspension umgewandelt und für Wegfallszeiten neu berechnet.