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Versicherungsschutz bei Wohnsitz im Ausland


Wenn Sie bei der SVA versichert sind aber in Österreich nicht den Mittelpunkt Ihrer Lebensinteressen haben, richtet sich Ihr Versicherungsschutz danach, ob Sie in einem Vertragsstaat leben oder in einem Land, mit dem es keine vertraglichen Regelungen gibt.

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Wohnsitz in einem Vertragsstaat

Als Nachweis für Ihren Krankenschutz benötigen Sie einen Betreuungsschein der beim für Sie zuständigen Krankenversicherungsträger des Wohnortes vorzulegen ist.


Wenn Sie noch erwerbsstätig sind, können Sie für die Mitgliedstaaten der EU und des EWR sowie für die Schweiz diesen Betreuungsschein auf der rechten Seite unter "Formulare" anfordern. Für die restlichen bilateralen Vertragsstaaten setzen Sie sich bitte direkt mit Ihrer zuständigen Landesstelle in Verbindung.


Wenn Sie schon eine Pension beziehen, setzen Sie sich bitte in jedem Fall mit Ihrer zuständigen Landesstelle in Verbindung.


Nach Vorlage dieser Bescheinigung beim zuständigen Krankenversicherungsträger erhalten Sie die gleiche medizinische Betreuung, wie sie für die Bevölkerung des Wohnlandes vorgesehen ist. Die Kosten für die Behandlungen werden von der SVA übernommen. Der Umfang der Leistungen sowie Selbstbehalte (zB Rezeptgebühr, Behandlungsbeitrag, Eigenbeteiligung bei Spitalsaufenthalt) richten sich aber nach der ausländischen Rechtssituation und können erheblich vom österreichischen Standard abweichen. Die Selbstbehalte werden von der SVA nicht bezahlt. 


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Wohnsitz in einem Nichtvertragsstaat

Wenn Sie in einem Staat wohnen, mit dem keine zwischenstaatlichen Regelungen bestehen, müssen Sie die Behandlungskosten selber bezahlen. Die Rechnungen können aber bei der SVA zur Vergütung vorgelegt werden. Diese richtet sich nach den Tarifen wie für eine privat im Inland gezahlte Behandlung und kann daher erheblich von den tatsächlichen Ausgaben abweichen. Rechnungen müssen im Original vorgelegt werden, gut lesbar sein und einen deutlichen Stempelaufdruck der Behandlungsstelle aufweisen. Wichtig ist außerdem, dass die Rechnung mit einem "Saldierungsvermerk" versehen ist (bei bargeldloser Überweisung wird der Zahlungsbeleg benötigt) und die erbrachten Leistungen detailliert angeführt sind. Fremdsprachige Honorarnoten, die etwa wegen Unlesbarkeit nicht übersetzbar sind, können nicht vergütet werden.


Den Antrag auf Vergütung finden Sie rechts unter "Formulare". Außerdem besteht die Möglichkeit, die Rechnungen online zur Vergütung einzureichen. Die Voraussetzungen dafür finden Sie unter Online Vergütung